Archiv für Februar 2014

Danke!

An dieser Stelle schonmal ein riesengroßes Dankeschön an alle Leute, die uns große oder kleine Beträge gespendet haben, die auf Parties Flyer verteilen, Leute auf den Fall von Josef aufmerksam machen und Spenden sammeln, an die vielen Leute, die angeboten haben Soliparties zu organisieren und nicht zuletzt an alle die Josef Briefe schreiben.

Solidarität ist unsere Waffe!

Alle aktuellen Infos und Updates findet ihr auf dieser Seite:

[Berlin] Aufruf zur Solidemo “Freiheit für Josef” am 12.2.

Seit dem 24. Januar sitzt unser Freund, Bekannter und Genosse Josef in Untersuchungs-Haft in Wien. Er hatte an den antifaschistischen Protesten gegen den Akademikerball teilgenommen und wurde dabei von der Polizei rausgegriffen. Während der Proteste wurden insgesamt 14 Personen von der Polizei festgenommen – bis aus Josef aber alle in der selben Nacht noch entlassen. Während er für die österreichische Presse als Rädelsführer der sogenannten Demoprofis aus Deutschland herhalten muss, befürchten wir, dass die Wiener Justiz an ihm ein Exempel statuieren will. Die Haftprüfung am Montag fiel negativ aus und Josef wird nun weitere 4 Wochen in U-Haft verbringen müssen. Anschließend wird es erneut zu einer Haftprüfung kommen. Bisher wurde die U-Haft mit „Verdunklungsgefahr“ begründet. Diese Begrüdnung konnte heute gekipppt werden, der noch bestehende Grund ist nun „Tatbegehungsgefahr“ (Wiederholungsgefahr).

Josef braucht also weiterhin unsere Unterstützung: Kommt am Mittwoch, den 12. Februar, um 16:30 Uhr zum Karl-Liebknecht-Denkmal am Potsdamer Platz. Unsere Demo geht zur österreichischen Botschaft (Stauffenbergstraße).

Freiheit für Josef aus Jena! Unsere Solidarität, die kannst du haben!

die Unterstützer*innen-Gruppen in Wien, Jena, Berlin

Post für Josef

Wenn ihr Josef schreiben wollt und nicht wisst, wie ihr das am besten macht, was in so einen Brief reingehört und was nicht, dann empfehlen wir euch den Leitfaden auf der Website der Bundesorganisation der Roten Hilfe: http://www.rote-hilfe.de/aktiv-werden/gefangenen-schreiben

Eure fertigen Briefe könnt ihr per Mail an die Jenaer Soligruppe schicken, die sich dann um die Weiterleitung nach Wien und zu Josef kümmert. Die E-Mail-Adresse ist: soligruppe-josef@riseup.net

Den zugehörigen PGP-Key findet ihr HIER

Solikundgebung für Josef

Heute fand in Jena am Johannistor eine Soli-Kundgebung mit ca. 100 Teilnehmer*innen statt. Anlass war die Haftprüfung des seit 24.01. in Wien in U-Haft sitzenden Antifaschisten Josef. Die Haftprüfung fiel negativ aus und Josef wird nun weitere 4 Wochen in U-Haft verbringen müssen. Anschließend wird es erneut zu einer Haftprüfung kommen. Bisher wurde die U-Haft mit „Verdunklungsgefahr“ begründet. Diese Begrüdnung konnte heute gekipppt werden, der neue herbeikonstruierte Grund ist nun „Tatbegehungsgefahr“ (Wiederholungsgefahr).

Er hatte an den antifaschistischen Protesten gegen den Akademikerball teilgenommen und wurde dabei von der Polizei rausgegriffen. Während der Proteste wurden insgesamt 14 Personen von der Polizei festgenommen – bis aus Josef aber alle in der selben Nacht noch entlassen. Während er für die österreichische Presse als Rädelsführer der sogenannten Demoprofis aus Deutschland herhalten muss, befürchten wir, dass die Wiener Justiz an ihm ein Exempel statuieren will.

Mit dem Vorwand der Verdunkelungsgefahr wurde bisher nicht nur die U-Haft angeordnet, sondern ihm jeglicher Besuch von Freund*innen und Genoss*innen konsequent verwehrt. Wir hoffen, dass – da dieser Vorwurf nun gekippt werden konnten – auch seine Freund*innen zu ihm kommen können.

Josef braucht also weiterhin unsere Unterstützung: Schreibt ihm Briefe (am besten per Mail an soligruppe-josef@riseup.net wir leiten eure Post gesammelt weiter), organisiert und beteiligt euch an Soliaktionen.

Unsere Solidarität, die könnt ihr haben! Freiheit für Josef!

Spen­den für die An­walts­kos­ten kön­nen an das Konto der Roten Hilfe Orts­grup­pe Jena über­wie­sen wer­den:
Rote Hilfe Orts­grup­pe Jena
Kto.-Nr.: 4007 238 309 | IBAN DE77 4306 0967 4007 2383 09
BLZ: 430 609 67 (GLS Bank) | BIC GENO­DE­M1GLS (GLS Bank)
Ver­wen­dungs­zweck: Wien

Solikundgebung für Josef am 10.02.14

Unsere Solidarität die könnt ihr haben – Freiheit für Josef!

Am 24. Januar wurden im Verlauf der antifaschistischen Proteste gegen den sogenannten Akademikerball in Wien 14 Personen von der Polizei festgenommen. Alle wurden noch in der selben Nacht aus der Haft entlassen – außer Josef aus Jena. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft.

Der Akademikerball, bis vor zwei Jahren noch WKR-Ball (Wiener Korporationsring) genannt, wurde dieses Jahr von der rechtspopulistischen FPÖ organisiert. Es wird dabei nationalkonservativen, großdeutsch-völkischen bis faschistischen Gruppen und Personen des Wiener Korporationsrings der Raum geboten, sich beim Tanz auszutauschen und international weiter zu vernetzen.

Zu diesem Anlass wurden zwei Gegendemonstrationen verschiedener Bündnisse organisiert. In diesem Jahr war ein verschärftes Vorgehen der Polizei zu verzeichnen. Dieses drückte sich nicht nur in den im Vorfeld erlassenen repressiven Verordnugnen (Errichtung einer Sperrzone, ein schärferes Vermummungsverbot u.Ä.), oder dem Vorgehen gegen die Demonstrant*innen aus, sondern auch in der anschließenden strafrechtlichen Verfolgung. Vermutlich soll dabei an Josef ein Exempel statuiert werden, um das unverhältnismäßige Vorgehen der Polizei zu legitimieren. Aktiver Antifaschismus wird abermals kriminalisiert – getroffen hat es dieses Mal zufällig Josef.

Als Vorwand, Josef noch immer festzuhalten, wird die Verdunkelungsgefahr angegeben, die bei Josef bestehe, weil er von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch macht. Damit einher geht auch, dass Unterstützer*innen bis heute der Besuch unter Vorwänden untersagt wird. Offensichtlich soll Josef weiter isoliert bleiben. Noch wissen weder sein Anwalt noch wir von offiziellen Tatvorwürfen. Die österreichische Presse spricht von Landfriedensbruch, Widerstand gegen die Staatsgewalt, versuchter Körperverletzung, Sachbeschädigung und Rädelsführerschaft.

Am Montag, 10. Februar, fast zweieinhalb Wochen nach der Festnahme, wird die zweite Untersuchungshaftprüfung stattfinden. Ob er an diesem Tag aus der Justizanstalt Josefstadt in Wien entlassen wird, oder weitere eineinhalb Monate in Untersuchungshaft bleibt, ist ungewiss.

Solidaritätsbekundungen gab es bisher vieler Orts, auch international. Vor allem in Wien haben die Genossen ihren Unmut über die Repressionen öffentlich gemacht – etwa in mehreren Kundgebungen vor der Justizanstalt.

Unsere Solidarität die könnt ihr haben – Freiheit für Josef!

Spenden für die Verfahrenskosten können unter Angabe des Verwendungszweck “Wien” an das Konto der Roten Hilfe Ortsgruppe Jena überwiesen werden:
Rote Hilfe Ortsgruppe Jena
Kto.-Nr.: 4007 238 309 | IBAN DE77 4306 0967 4007 2383 09
BLZ: 430 609 67 (GLS-Bank) | BIC GENODEM1GLS (GLS Bank)
Verwendungszweck: Wien

Quelle: http://antifa-jena.info.tm/post/75805503344

Soliwebsite aus Wien

Wir sind ein bündnisübergreifendes Kollektiv, dass sich gebildet hat, um gegen die Repression um den Wiener Akademikerball 2014 zu arbeiten. Wir werden versuchen, euch sowohl bei Verwaltungsstrafen zu unterstützen als auch Solidaritätsarbeit gegen die strafrechtliche Kriminalisierung von Antifaschist_innen zu leisten

http://soli2401.blogsport.eu